Tourengruppe Skiclub Alpina Neudorf

20.-21. März 2026 (14 Teilnehmende; Organisation: Ruedi Hüsler)

Tourentage Engstligenalp

Freitag: Ammertspitz 2’612m – Entschligegrat 2’659m

Die Enstligenalp bietet nicht nur eine herrliche Landschaft für Skitouren, sondern auch Skilifte für Alpin-Skifahrer. Warum also nicht eine «Come-together-Tour» machen, um das Weekend für den ganzen Club und alle Altersgruppen zu öffnen?

Am Freitag, 20. März 2026, treffen sich 14 Clubmitglieder um 08.00h bei der Talstation «Unter dem Birg» in Adelboden. Gemeinsam fahren wir hoch zur Engstligenalp und deponieren unser Gepäck in der Alphütte «Märbenen». Das Wetter ist phantastisch. Die fünf Alpin-Skifahrer machen sich auf und erkunden die Pisten. Frühmorgens ist es ziemlich hart. Im Verlaufe des Tages werden die Verhältnisse immer griffiger.

Die neun Skitüüreler nehmen den Ammertespitz (2’612m) ins Visier. Erst geht es über den Talboden der Engstligenalp. Dann rund 700 Höhenmeter hoch zum hübschen Ammertespitz. Die Abfahrt überrascht mit schönen Pulver-Passagen, die durchaus etwas ausgedehnter hätten sein können.

Den Mittag verbringen alle gemeinsam im Restaurant. Für einmal ein ziemlicher Luxus für die Skitüüreler. Wobei das Vergnügen nicht so lange dauert, denn eine verwegene Splittergruppe steigt nochmals 700HM rauf zum Entschligegrat (2’659m).

Um 16.00 Uhr treffen sich dann alle bei der Alphütte Märbenen, wo wir unser Nachtlager aufschlagen. Vorab sitzen wir draussen und geniessen den Apéro, während Willy und Mato drinnen den Ofen einheizen. Das Abendessen gönnen wir uns im Berghotel Engstligenalp.

(Bericht: Ruedi Hüsler)

Samstag: Grossstrubel 3’236m – Mittelstrubel 3’240m

Am Samstagmorgen verlassen wir nach einem ausgiebigen Frühstück unsere Unterkunft Bockmattl, in der Hoffnung, dass unsere „Alpinen“ den Hüttenputz übernehmen. Zuerst geht es flach über die Engstligenalp an den Südwestrand der weiten Hochebene. Angefellt geht es auf guter Spur steil aufwärts. Beim verwächteten Moränenkamm rüsten wir um. Mit Steigeisen, Pickel und aufgeschnallten Skis erreichen wir den Frühstücksplatz.Weiter steigen wir zum Strubeljoch (3098 m), wo sich unsere Wege trennen: Die einen zieht’s noch auf den Großstrubel, die anderen peilen den Mittelstrubel an.Um die Mittagszeit verschwinden die Gipfel im Wolkengebräu. Die angesagte Schlechtwetterfront trifft früher ein! Die Sichtverhältnisse sind nicht mehr optimal. Unverhofft bricht eine Skibindung und bei der Abfahrt stürzt ein Gspändli unglücklich. Kurz gesagt: Der Wildstrubel zeigt sein strubbeligstes Gesicht. Wir wünschen Bea gute Besserung.

(Bericht: Fritz Amrein)